Vitamin D Mangel etwas anders erklärt

Viele Menschen sind überrascht wenn sie das Ergebnis ihre Vitamin 25 D Tests sehen (1,25D wird leider selten gemessen) und von Arzt erklärt bekommen, dass sie zu niedrig sind, also unter einen “Vitamin D Mangel” leiden.

Die einfachste Schlussfolgerung ist ja, dass man zu wenig Sonne bekommt. Besonders überrascht sind jene Menschen die genau wissen, dass sie eigentlich sehr oft draussen waren und trotzdem niedrige Vitamin D (25D) Werte haben.  Andere wiederum supplementieren mit Vitamin D fleissig, wundern sich aber wenn sie sehen, dass ihre 25D immer noch nicht die von ihnen gewünschte Werte erreichen. Hier ein gutes Beispiel, wie fast die gleiche Supplementierungsdosis zu völlig unterschiedlichen 25D Werte führt.

Auf die Idee, die niedrigen 25D Werte könnte möglicherweise mit Erkrankungen zusammenhängen, kommen die wenigsten. Da die Vitamin D Literatur pausenlos predigt, dass wir alle unter Vitamin D Mangel leiden, überrascht das nicht.

In anderen Postings dieses Blogs wurde bereit die These aufgestellt (basiert auf die Marshall Theorie), dass niedrige Vitamin D Werte eigentlich eine Folge der Krankheit selbst sind.  In diesem Beitrag sehen wir uns den Vitamin D Stoffwechsel in einen höheren Detaillierungsgrad an, was wiederum die Lektüre eventuell etwas erschwert.

Man kann den Vitamin D Stoffwechsel nicht verstehen, wenn man sich nicht mit den zugehörigen Enzymen und Nucleare Rezeptoren etwas mehr in Detail beschäftigt. Das ist leider unvermeindbar.  Enzyme beschleunigen körperinterne Prozesse. D.h. der Körper setzt einen bestimmten Prozess in Gang, indem die zugehörigen Enzymen produziert.

Welches  Enzym  wann genau produziert wird, steht wiederum in unserem genetischen Code. D.h. die Zelle fängt an den  entsprechdenden “DNA Code Abschnitt” zu lesen und mittels Gen-Transkription stellt physikalisch das gewünschte Enzym. Von den Genen  bis zum fertigen Enzym ist jedoch ein langer Weg, der unter Umständen auch gestört sein kann. Daher kommt oft die Verwirrung um “genetisch bedingte” Erkrankungen. Eventuell sind die Genen völlig in Ordnung, nur die Transkription ist gestört. Das würde auch erklären, warum die neueste Untersuchungen an menschlichen Genom immer noch so viele offene Fragen aufweisen, z.B. warum die Genetik die familäre Häufung bei manche chronische Krankheiten doch nicht eklärt.

Ein etwas saloppes Vergleich möge den Sachverhalt besser darstellen: in einer komplexen Autofabrik werden Fahrzeuge aufgrund von Konstruktionsplänen hergestellt. Von Plan bis zum fertigen Fahrzeug bedarf jedoch einer langen Ketten von Arbeitsschritten, wo sich Fehler und Defekten einschleichen könnten. Die Tatsache, dass ein Fahrzeug Fehler aufweiss bedeutet lange nicht, dass der “Plan” selbst fehlerhaft war. Und schon gar nicht auszudenken was mit der Fabrik passieren würde, wenn ein “Saboteur” am Schalthebel sitzen würde.

Bei chronischen Erkrankungen hingegen werden “die Genen” sehr schnell als verdächtig angesehen, obwohl sie möglicherweise in Ordnung sind und die wahren Ursachen ganz woanders liegen. Intrazellulären Erreger sitzen ja  gerade am “Schalthebel” der Zellen, nämlich innerhalb der Zellen selbst.  Also gerade dort, wo lebenswichtige Enzyme produziert werden. Vielleicht wird das irgendwann die Erklärung liefern, warum das hochkomplexe menschliche Organismus soweit aus dem Takt gerät, dass es sich selbst angreift. Einige Ansätze haben Sie bereits in diesem Blog gelesen.

Wie wir in anderen Postings gesehen haben, wird die “Transkriptions-Maschinerie” von bestimmten Nucleare Rezeptoren gestartet, und zwar wenn sie durch bestimmte, auf sie genau abgestimmte Biochemische Substanzen aktiviert (oder supprimiert) werden. “Nuclear”, weil diese Rezeptoren sich innerhalb der Zelle befinden, also genau in der zentrale “Schaltstelle” unseren Zellen.

Interessanterweise können jene Biochemische Substanzen die nucleare Rezeptoren aktivieren selbst von anderen Transkriptionsprozessen stammen, so “verkettet” das Organismus komplexe Prozessen die sich oft gegenseitig regulieren/kompensieren.  Biochemische Substanzen, die Rezeptoren aktivieren oder supprimieren heissen jeweils “Agonisten” oder “Antagonisten” des jeweiligen Nuclearen Rezeptors (von griechischen agonistís – der “Tätige”, Handelnde, Führende )

Also zusammengefasst haben wir:

Agonist—->(aktiviert) –> Nucleare Rezeptor –> (produziert) – Enzym –>(tut irgendwas)

oder die Umkehrung, mit Antagonisten

Antagonist –> (deaktiviert) –> Nucleare Rezeptor –>(verhindert) Enzym–> (tut was nicht)

Wenn diese stark vereinfachte Darstellung klar ist, kann man den Vitamin D Stoffwechsel etwas besser verstehen, indem man sich die dazugehörigen Enzymen anschaut.

Die P450 Enzymfamile und Vitamin D Stoffwechsel.

Wichtige, für den Vitamin D Stoffwechsel unerlässliche Enzyme gehören der sogenannte P450 Cytochrom Familie. Enyzme dieser Familie fangen alle mit CYP an. Leider sind  die “Namen” schwer zu merken, da sie aus Zahlen und Buchstabenkombination bestehen. z.B.

CYP27A1 und CYP2R1: Sorgen dafür, dass 25D aus Vitamin D3 gebildet wird. Das ist schon ein guter Hinweis, denn “niedrige” Vitamin 25D Werte könnten ein Zeichen sein, dass diese Enzyme in ungenügender Konzentration produziert werden.

CYP27B1: Sorgt dafür, dass aus 25D das aktive Metabolit 1,25D (Calcitriol) gebildet wird (1-Alpha Hydroxylase).

CYP24A1: Sorgt dafür, dass das gebildete 1,25D wieder zerstört wird. Der Körper weiss schon, dass zu hohe 1,25D Werte schädlich sind. Also sind “zu hohe” 1,25D Konzentrationen ein Hinweis, dass dieses Enyzm in ungenügender Konzentration vorhanden ist.

Also sind  zu hohen oder zu niedrigen 25D/1,25D Werte nicht unbedingt eine Folge von zu niedrigen Vitamin D Einnahme/Sonnenexposition, sondern könnten auch andere Gründe haben, nämlich wenn die Konzentration bzw Bildung der entsprechenden Enzymen aus irgendwelchen Gründen gestört ist.

Da merkt man, wo der “Denkfehler” der “Vitamin D Mangel Hypothese” steckt, nämlich dass sie nur einen, aus mehreren möglichen Wege verfolgt und alle anderen Scenarios, die zur gleichen Ergebnisse führen, einfach ignoriert. Die Wirklichkeit ist aber komplexer als man denkt.

Nucleare Rezeptoren die den Vitamin D Stoffwechsel beeinflussen

Um das ganze Bild zuverstehen, braucht man nur noch die dazugehörigen nucleare Rezeptoren zu betrachten, die zur Bildung der genannten Enzymen beitragen. Sie sind:

VDR: der bekannte Vitamin D Rezeptor VDR. Siehe Posting in diesem Blog dazu. Er transkribiert CYP24A1 (also das Enzym was 1,25D inaktiviert) und supprimiert CYP25B1, also das Enzym was 1,25D aus 25D bildet.

Der Körper generiert also 1,25D (um z.B. Bakterien zu bekämpfen) und inaktiviert es unmittelbar dannach, damit es keine Schäden sonst anrichtet.

Der Rezeptor selbst wird durch 1,25D aktiviert (und durch zu viel 25D inaktiviert, was die Vitamin D Supplementierungs-Gemeinde leider nicht weiss)

PXR “Pregnane X Receptor”: aktiviert CYP27A1 und bildet damit 25D. Gleichzeitig  unterdrückt er CYP24A1. Seine körpereigene Agonisten/Antagonisten sind nicht so bekannt wie beim VDR. Es gibt ein neues Paper dazu.

Marshall zeigte, dass 25D/1,25D eine grosse Affinität zum PXR Rezeptor zeigen, ihn aber möglicherweise nicht aktivieren. “grosse Affinität” bedeutet, dass sie den (unbekannten) Agonist von PXR entfernen und den Rezeptor deaktivieren bzw supprimieren.

Die beiden nucleare Rezeptoren transkribieren natürlich viel mehr Enzyme und Hormone als hier dargestellt, hier liegt der Schwerpunkt nur auf dem Vitamin D Stoffwechsel. Der VDR transkribiert fast 1000 Genen. Zum Beispiel transkribiert er PTH (Parthormon) und den Calcium Sensing Receptor (CASR), er unerlässlich für den wohl definierten Calcium Level in Blut ist.

PXR widerum beeinflusst auch den Fettstoffwechsel, speziell Cholesterin und Galle (siehe diese Studie), kein wunder also, dass bei Autoimmunerkrankungen auch die Blutfettwerte nicht in Ordnung sind. Eine von den bekannten Agonisten des PXR rezeptor ist Hyperforin, was in Johanniskraut enthalten ist.

Es ist auch interessant zu sehen, dass alle Details des Vitamin D Stoffwechsels immer noch nicht endgültig geklärt sind.

Vitamin D Mangel nun anders erklärt

Nachdem wir uns die zum Vitamin D Stoffwechsel, ihre zugehörigen Enyzmen und nucleare Rezeptoren in Detail angeschaut haben, können wir bestimmte Konstellationen besser einordnen.  Autoimmun Erkrankungen (sowie generell TH1 chronische Entzündungen)  korrelieren oft mit hohen 1,25D Werten sowie mit “Vitamin D Mangel ” (niedrige 25D Werte) .

Aus dem o.g. Model kann man sehen, dass zu hohe Vitamin D Werte einer Folge von fehlenden CYP24A1 sein können, was wiederum durch den VDR trankribiert wird. Also verursacht einen “blockierten” VDR genau das. Warum der VDR “blockiert” (also nicht richtig aktiviert wird) ist, darüber kann man spekulieren. Laut Marshall sind es bakteriell-verursachten Liganden. Siehe Posting dazu.

Also gerät 1,25d aus der kontrollierenden Wirkung von CYP24A1 und erreicht zu hohe Werte. Wenn 1,25D wiederum ein Antagonist zum PXR ist, hätte dies zur Folge das CYP27A1 supprimiert wird. Dann wird es weniger 25D aus Vitamin D3 erzeugt, was wiederum den “Vitamin D” Mangel erklärt. Zu hohe 1,25D Werte verdrängen den (noch unbekannten) Liganden von PXR und hindern den Rezeptor, genügend 25D aus Vitamin D3 herzustellen. Auch wäre möglich, dass Bakterielle Liganden den PXR Rezeptor direkt beeinflussen und nicht nur indirekt  durch hohes 1,25D.

Das erklärt aber nur den niedrigen Wert von 25D in Blut, was aus der Nahrung aufgenommen wird. Der grösste Teil des 25D in Blut dürfte jedoch aus Sonnenexposition stammen. Aber auch hier macht sich die chronische Entzündung bemerkbar: es ist zwar nicht allgemein bekannt, aber Keratinozyt-Zellen in der Haut können nicht nur 25D aus Cholesterin produzieren, sondern auch 1,25D. Es ist experimentelle nachgewiesen, dass in Gegenwart von Interferon-Gamma (was wiederum als Folge von chronischen TH1-Entzündungen produziert wird) mehr 1,25D erzeugt wird. Das würde auch erklären, warum Menschen mit chronischen Erkrankungen trotz Sonnenexposition weiterhin niedrige 25D aufweisen. Viele Menschen sind wahrscheinlich deswegen sehr Sonnenempfindlich und meiden intuitiv  intensive Sonnenbestrahlung.

Man kann das auch anders erklären, wenn das Organismus zu hohe 1,25D Werte misst, fängt an die Produktion des Vor-hormon 25D herunter zu kurbeln. Auch das ist nachvollziehbar, man sieht nur mit den Enzymen und Rezeptoren, wie genau das funktionieren könnte. Das “Vitamin D Mangel” ist also nicht anders als das umgekehrte Spiegelbild von zu hohen 1,25D (Calcitriol). Das neue an diesem Model ist also die Vermutung (basiert auf microbiologische Effekten), dass es eine negative Rückkopplung zwischen 1,25D und 25D existiert.

Interessanterweise ist dieser Effekt auch von einigen Mediziner bereits beobachtet worden, z.B. in den Norman Parathyroid Center in Tampa, Florida, USA. Diese Klinik ist ausschliesslich auf Schilddrüsen Erkrankungen spezialisiert und operiert Tausende Patienten in Jahr. Sie beobachteten sehr genau den “Vitamin D Mangel” bei primären Hyperparthyreoidismus und (ohne Marshall zu kennen oder zu zitieren) kamen auf exakt die gleiche Schlussfolgerung: die niedrige Vitamin D Werte sind eine Folge der Erkrankung selbst. Sobald die Patienten operiert wurden, normalisierte sich der vermeintliche “Vitamin D Mangel” sofort.  Hier kann man lesen, was die Experten der Tampa Klinik über “Vitamin D Mangel” schreiben. Lesenswert.

In Prinzip ist der Effekt “Vitamin D Mangel + hohe Calcitriol Werte” bekannt, es wird (fälschlicherweise ?) als “kompensatorische Erhöhung” tituliert, was in Prinzip eine Umkehrung von Ursache und Wirkung darstellt. Es gibt nichts zu “kompensieren”, da 25D und 1,25D zwei unterschiedlichen biochemische Substanzen sind.

Da Calcitriol wiederum die Osteoklasten Tätigkeit fördert und damit Osteoporose verursacht, passt auch hier die Beobachtung, dass Osteoporose und “Vitamin D Mangel” zusammenhängen, nur anders erklärt (siehe Forum Beitrag dazu). Hohe 1,25D Werte wiederum sind eine Folge von chronischen Entzündungsprozessen mit einem “blockierten” VDR Rezeptor. Also ist der chronische Entzündungsprozess selbst was die Osteoporose verursacht und nicht der “Vitamin D Mangel”.Niedrige 25D Werte sind nur die Folge davon.  Das hohe 1,25D Werte Osteoporose verursachen ist schon einigen Wissenschaftler bereits aufgefallen. Eventuell beeinflusst die Infektion auch den Östrogenrezeptor, was eindeutig den Kalziumstoffwechsel  beeinflusst. Der Östrogenrezeptor und VDR hängen eng miteinander (wie “Ying und Yang”, sagte mal Marshall)

Das ist natürlich ein “Modell”, was aber durch die klinische Daten der Testpersonen in Marshall Protokoll gut unterstützt wird. Nach der Behandlung hatten die Patienten wieder ein normales Vitamin D Stoffwechsel und ihre 1,25D waren wieder unter kontrolle, sogar die Knochendichte war höher, obwohl ihre 25D Werte niedrig waren.

Mittlerweile wurde der in diesem Posting beschriebener Effekt experimentell nachgewiesen, an Dialyse-Patienten die direkt Calcitriol (1,25D) eingenommen hatten. Nach der Einnahme hatten die Patienten ein “Vitamin D Mangel”.

vitamin-d_essays2

Aus “Vitamin D discovery outpaces FDA decision-making”, von Dr. Trevor Marshall. Bioessays.

Dieses Posting basiert hauptsächlich auf die Veröffentlichung ” Vitamin D Discovery outpaces FDA decision making”, die Zusammenhänge zwischen den Enzymen und den nuclearen Rezeptoren sind in Bild 1 dieses Papers dargestellt. Ich habe lediglich diese (etwas schwer zu lesende) Veröffentlichung hier etwas zusammengefasst und auf Deutsch formuliert.

Update Juli 2011: Mittlerweile wurde am Beispiel von Hepatitis C Viren in Hepatozyten festgestellt, dass die Infektion tatsächlich CYP24 suprimiert, was zu höheren Calcitriol Werte führt. “ Intriguingly, HCV infection increased calcitriol production by inhibiting CYP24A1 induction,” Zumindest für mich das erste bekannte Experiment, wo eine nachgewiesene Infektion höhere 1,25D Werte verursacht hat. Langsam wird also klar, warum bei chronischen Erkrankungen hohe 1,25D Werte gemessen werden.

Update August 2015: Forscher aus Österreich / Ungarn zeigen, dass der Vitamin D Stoffwechsel bei Speicheldrüsenkrebs  (Pancreatic Cancer)  sowie bei der chronischen Pankreatitis disreguliert ist.

Diese Veröffentlichung: “The Vitamin D System is deregulated in pancreatic diseases” zeigte, dass in Krebszellen der Gen CYP24 hochreguliert wird. Damit wird der “Krebsschützender Effekt” von Vitamin D (1,25D) zunichte gemacht, denn es wird durch das überschüssige CYP24 wieder vernichtet.

Der Vitamin D Stoffwechsel war auch bei der chronischen Pankreatitis ebenfalls gestört. Der Link zwischen schwere Erkrankungen und Disregulierten Vitamin D Stoffwechsel, wie von Marshall seit Jahren vorgeschlagen, wird damit bestätigt.

 

 


One Response to “Vitamin D Mangel etwas anders erklärt”

  1. Hallo, ich fand eben diesen Artikel. Bei mir wurde ein sehr hoher Vitamin D Mangel festgestellt. Gleichzeitig hatte ich hohen Calcium mangel, das Parathomon sehr hoch und auch die AP sehr hoch. Als ich den Ärzten sagte das ich Veganer sei, haben sie mir erklärt, das mein Vitamin D Mangel an der Ernährung läge. Ich mußte wirklich lachen, denn mir ist natürlich klar, das es nicht sein kann und warum, steht ja in diesen guten Bericht von Ihnen. Ich bekam ein Vitamin D Öl welches ich nun einnehme. Tja, die Vitamin D Werte haben sich etwas geändert. Der 25 D Anteil ist normal und der 1,25 D liegt bei 130. Das Parathormon ist deutlich gefallen, nämlich von 718 auf 136 und nur die Alkalischen Phpsphate sind unverändert bei 364. Da ich das Vitamin D nun schon 4 Wochen einnehme denke ich mir, das eigentlich auch das Parathormon nun schon normal sein sollte und auch die AP. Sind sie aber nicht. Mir ist nicht klar und auch jene Ärzte, die ich fragte, wie lange es eigentlich braucht, um seinen Vitaminhaushalt fast auf den Null punkt zu bringen und wie lange es braucht, um den wieder zu normalisieren. Vorraussetzung natürlich, das keine Krankheit dahinter steckt.
    Diese TPO liegt bei mir bei 6+ aber darauf wird nicht eingegangen.
    Ebenso sind Entzündungswerte im Blut. Aber auch das scheint unwichtig zu sein. Frage mich allen Ernstes ob es eigentlich noch Ärzte gibt, die auf alles, was in einem Blutbild nicht ok ist, eingehen. Ich jedenfalls werde mal danach suchen und hoffe auch einen zu finden.