UGESA: Unabhängige Gesellschaft zur Erforschung von Autoimmunerkrankungen

Liebe Leser,

Seit Ende 2008 können Sie auf http://autoimmun.net über den Einfluss von Pathogenen auf Autoimmunerkrankungen und auf andere Krankheiten unbekannter Herkunft lesen. Mittlerweile wird dieser Blog in vielen Gesundheitsforen zitiert oder Ausschnitte daraus in Beiträgen gepostet.

Viele Themen, die in autoimmun.net absolut neu und recht unbekannt waren, sind mittlerweile Gegenstand von Pressemeldungen und  werden in anderen Medien zitiert.

Die Schlussfolgerungen aus dem Vitamin D Kapitel sind sehr ähnlich  der IOM Studie, der  grössten Vitamin D Studie der letzen Jahren.  Diese Studie fasst  den derzeitigen Stand der Vitamin D Studien zusammen, um daraus konkrete Empfehlungen bezüglich “normaler” Vitamin D Werte zu geben.

Die Forschung hat mittlerweile Fortschritte gemacht und vieles “undenkbares” ans Tageslicht gebracht. So berichtete die Deutsche Presse, dass die Wahrscheinlichkeit von Pflegeangehörigen von Alzheimerkranken, selbst an Alzheimer zu erkranken signifikant höher ist. Ein Hinweis, dass möglicherweise Pathogenen ihr schädliches Werk treiben. Eine Vermutung, die man schon vor dieser Nachricht hier im Blog lesen konnte. Passend dazu: das Amyloid Protein, welches  Alzheimerplaquen bildet, ist ein Teil des angeborenen Immunsystems. Auch hier also der Zusammenhang zwischen einer möglichen schweren Störungen der angeborenen Immunität und Alzheimer. Gerade vor zwei Tagen ist eine Studie  veröffentlicht worden, dass Alzheimer eine chronische Infektion mit Spirochäten sein könnte.

Forscher in Bereich Brustkrebs haben herausgefunden, dass der Vitamin D Stoffwechsel bei Brustkrebstumoren signifikant gestört ist. Das ist dieselbe Annahme im Marshall-Modell, nun möglicherweise spielt es auch bei Krebs eine wichtige Rolle. Mittlerweile wird auch offen diskutiert, ob die vielfach zitierten niedrigen Vitamin D Werte  bei einer Vielzahl von Erkrankungen nicht doch eine Folge der Erkrankung (“reverse causality”) selbst sind.  Eine These, die vor Jahren kaum in Erwägung gezogen worden ist.

Und neulich wurde von Forschern berichtet, dass bei Autismus eine Störung des angeborenen Immunsystem festgestellt wurde. Auch diese Vermutung war im erwähnten Modell aufgestellt worden. Zwischenzeitlich wurde bei Versuchspatienten des Marshall Protokolls überraschend festgestellt, dass geschädigte “dunkle Bereiche” im Gehirn von MS-Patienten sich überraschenderweise  rückgebildet hatten. Was, dass nach der herkömmliche Lehre gar nicht möglich ist.

Mittlerweile gibt es in Deutschland viele Menschen und auch Patienten die diesen neuen theoretischen Modellen und  Behandlungsmethoden sehr offen gegenüber stehen. So wurde die UGESA e.V. die unabhängige Gesellschaft zur Erforschung von Autoimmunerkrankungen in Heidelberg gegründet (Oktober 2010). Mittlerweile verfügt diese gemeinnützige Organisation, wo ich ebenfalls aktiv mitarbeite, eine neue Website: http://ugesa.org

Dort kann man sich über die Ziele der Organisation informieren und bei Interesse auch aktiv werden. Wir freuen uns auf ihren Besuch und eventuell auf ihre Mitarbeit!  Zukünftig wird auch das autoimmun.net/forum/ – was mittlerweile mehr als 1000 Beiträgen hat –  zu ugesa.org umziehen, da das Forum eine kostenlose Dienstleistung  der UGESA e.V. darstellt.

UGESA e.V. Jahrestagung in Bonn 17-18 September 2011

Die Jahrestagung findet dieses Jahr in Bonn statt.  Wir zählen auch dieses Jahr mit Prof. Dr. Trevor Marshall, der einen Vortrag über die Metagenomforschung halten wird. Weitere Redner sind Dr. Daniel Engel (Universität Bonn) sowie Inge Lingseth (4M Klinik, Oslo, Norwegen). Details sind im Forum zu finden.

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